Das Phantom von Harper Manor
Ein spannendes Mysterium von John Patrick Schöllgen

9 Spieler ( 5 m / 4 w )
Spielzeit: ca. 120 Minuten
1 Hauptbild + 3 Nebenbilder
Mindestaufführungsgebühr: 75,00 € (inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer)

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England, 1901: Rätselhafte Prophezeiungen, durchtrennte Telefonleitungen und Giftschlangen unter der Bettdecke – schauderhafte Ereignisse tragen sich auf dem düsteren Jagdschloss Harper Manor zu. Wer ist für diesen Schabernack verantwortlich? Die Dienerschaft ist der festen Überzeugung, dass es im altehrwürdigen Gemäuer spukt. Nach einer Expedition in die entlegensten Winkel der Erde kehrt Hausherr Lord Montgomery Grimthorpe, Jäger fantastischer Wesen, auf seinen Landsitz zurück. Er schenkt dem vermeintlichen Phantom, das bereits Großteile des Personals verscheucht hat, jedoch keine Beachtung, da er andere Ziele verfolgt:
In wenigen Wochen will er die Funde seiner letzten Reise im Rahmen einer Ausstellung zahlungswilliger Kundschaft präsentieren. Was die Kundschaft nicht ahnt: Egal, ob Seeungeheuer, Schrat oder congalonische Königsmumie: Bei jedem Exponat handelt es sich um eine gut präparierte Fälschung.
Während die Vorbereitungen laufen, treibt das Phantom weiter sein Unwesen: Gegenstände kommen abhanden, kryptische Botschaften werden verschickt. Warum hat es der Unhold insbesondere auf Grimthorpes Geldgeber Lord Spencer abgesehen? Welches Geheimnis hütet die Paläontologin Elizabeth Willows? Was geschah in jener oft zitierten Maiennacht vor 20 Jahren wirklich? Niemand weiß die Zeichen zu deuten - bis der erste Mord geschieht!

In diese fiktive Geschichte sind Bestandteile der Kryptozoologie verwoben, eines fragwürdigen Wissenschaftszweiges, der sich mit der Existenz von Lebewesen befasst, die als ausgestorben oder nicht eindeutig nachweisbar gelten. Einige der im „Phantom“ erwähnten Geschöpfe haben ihrer Zeit, vornehmlich Ende des 19. Jahrhunderts, reißerisch in Szene gesetzt, für Aufsehen gesorgt, ihre „Entdecker“, sofern der Schwindel verborgen bleiben konnte, zu Geld und Reputation geführt, andere sind hinzugedichtet.
Wer den gefährlich blubbernden Schlumifix aus tiefschwarzem, britischem Humor, verschroben-geheimnisumwitterten Charakteren und spannungsgeladenem Nervenkitzel kostet, den wird „Das Phantom von Harper Manor“ nicht mehr loslassen.

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